„KölnEngagiert 2016“ – wir waren dabei!

Am 4. September 2016 fand im Rathaus der 17. Kölner Ehrenamtstag statt.

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Hier wurden aus 148 Vorschlägen von einer unabhängigen Jury und der diesjährigen Ehrenamtspatin Britta Heidemann die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger von „KölnEngagiert 2016“ ausgewählt.

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Dieses Jahr gab es erstmals den Sonderpreis „Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe“, den WinOstheim gemeinsam mit anderen Kölner Flüchtlingsinitiativen erhalten hat.

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Die Freizeitgruppe der Initiative WinOstheim bittet um Unterstützung in Form von Sachspenden

Es ist wieder mal Zeit, die Freizeitgruppe der Willkommensinitiative benötigt wieder dringend Spiel- und Sportsachen für ihre Freizeitgestaltung im Camp.

Wir sammeln

am: 02.07.2016

zwischen: 10:00-15:00 Uhr

im: Pfarrheim St. Servatius

Benötigt wird dringend u.a.:

  • Kinderspielzeug (keine Stoff- und Kuscheltiere)
  • Mal- und Bastelmaterial
  • Puzzle / Backgammon
  • Wolle und Strickmaterial
  • Sand- und Outdoorspielzeug
  • Kinderwagen/Kinderschutzgitter
  • Fahrräder/Bobby Car

und gerne Fußballschuhe in allen Größen.

Vielen Dank für die Unterstützung

 

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Flyer Spendenaufruf

Sammlung von dringend benötigten Sachspenden war ein voller Erfolg, vielen Dank an alle, die gespendet haben

Am Freitag hatte das WinOstheim Team zu einer Spendenaktion von dringend benötigten Sachspenden aufgerufen, das Echo war enorm.

Im Minutentakt wurden Spenden zur Verwaltungshalle gefahren. Beim Entladen wurden wir von Kindern und Jugendlichen aus der Flüchtlingsunterkunft unterstützt, die mit leuchtenden Augen die Sachspenden in die Verwaltungshalle getragen haben. Die Spenden, hauptsächlich Spielzeug für den Innen- und Außenbereich wurden sortiert und werden ab Montag von den Sozialarbeitern des DRK verteilt. Es waren aber auch viele dringend benötigte Baby- und Kinderwagen dabei, über die sich die vielen Mütter der Babys und Kleinkinder sehr gefreut haben, da nun endlich auch ein längerer Spaziergang mit den Kleinsten möglich wird.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die unserem Spendenaufruf gefolgt sind, Sie haben alle dazu beigetragen, dass der Alltag in der Flüchtlingsunterkunft erträglicher wird, insbesondere für die Kleinsten Bewohner.
Da es in der Flüchtlingsunterkunft leider keine Lagermöglichkeit gibt, mussten wir bereits zur Halbzeit die Tore schließen. Daher möchten wir uns erneut bei allen die nach 17:00 Uhr Spenden abgeben wollten entschuldigen, da wir diese nicht mehr annehmen konnten.

Wir werden uns nun die Situation in der Unterkunft erneut anschauen und in Absprache mit den Mitarbeitern des DRK überlegen, was weiterhin dringend benötigt wird und wo wir noch unterstützen können.

Wir halten Sie auf dem Laufenden über zukünftige Spendenaktionen.

Vielen Dank!!!

Leichtbauhalle bereits belegt

WP_20160115_10_25_32_RichSchnell und reibungslos haben sich die Leichtbauhallen am Hardtgenbuscher Kirchweg mit Leben gefüllt. Derzeit finden dort ca. 400 Menschen, hauptsächlich aus dem Irak und aus Syrien, eine Unterkunft, davon weit über 100 Kinder.

Die Leichtbauhallen sind so konzipiert, dass sie sich lediglich als Übergangslösung bzw. Notunterkunft eignen. So gibt es z.B. keine Trennwände und damit keine Privatsphäre für die Familien. Geplant ist zwar nur eine Verweildauer von 3 Monaten, wir rechnen jedoch damit, dass die Flüchtlinge aufgrund der angespannten Unterkunftssituation in Köln länger hier bleiben müssen. Das ist auch für die Geflüchteten eine Belastung. Wir hoffen aber, dass wir in dieser Zeit mit unseren Angeboten den Start in Deutschland erleichtern können. Die Neuankömmlinge sollen die Möglichkeit haben, ihre neue Heimat kennenzulernen, sich mit dem Umfeld vertraut zu machen und erste Sprachkenntnisse zu erlangen.

Die erste Gelegenheit hierzu gab es an den „Kleiderbazar“-Tagen in der Auferstehungskirche Ende Januar. Der Tag wurde von unseren neuen Nachbarn gerne genutzt, um das Gelände zu verlassen und ihre Nachbarn kennenzulernen.

WK640_WP_20160115_09_37_46_Richir haben sie bisher kennengelernt als offene, freundliche und kontaktfreudige Mitmenschen. In einem fremden Land, dessen Sprache und Kultur sie nicht verstehen, blicken sie derzeit voller Ängste und Sorgen in die Zukunft. Lasst uns ihre Integration als gemeinsame Aufgabe angehen und den neuen Nachbarn offen und tolerant begegnen.